Meine Aufnahmen vom Kathrein UFS 910 SAT-Receiver habe ich bis jetzt immer mit TSDoctor geschnitten und mit TSMuxerGui zu AVCHD-Disks umgewandelt, die meine PS3 auch fast immer (nur bei Eins Festival HD Aufnahmen gibt's Bildstörungen) problemlos abgespielt hat.
Aufnahmen, die nicht auf DVD passten, musste ich splitten, und deshalb habe ich einen Blu-Ray-Player gesucht, der Aufnahmen von NTFS-Festplatte abspielen könnte. Den Philips BDP 7500 S2 bekam ich gestern geliefert, aber nach mehreren Stunden musste ich enttäuscht aufgeben, nachdem ich wirklich alles mögliche versucht hatte, auch Firmware-Upgrades, etc:
Bei Aufnahmen von ORF HD oder arte HD oder ZDF HD wird beim Abspielen am Fernseher nur das Hintergrundbild angezeigt aber der Ton ausgegeben, egal, ob ich eine wie zuvor beschrieben erstellte AVCHD-Disk einlege, oder versuche, die mit dem TSDoctor in MKV-Format umgewandelte Aufnahme von der NTFS-Festplatte abzuspielen. Bei Aufnahmen, die ich vom Astra HD-Demo Kanal gemacht hatte, gab es Bild, aber keinen Ton. Das kann verstehen, wer will, ich verstehe das nicht.
Nun meine Frage:
Gibt es einen Blu-Ray-Player, der diese Aufnahmen von AVCHD-Mini-Blu-Ray und NTFS-Festplatte sowohl mit Bild als auch mit Ton abspielen kann (vielleicht die neuen Samsungs BD-C5500 oder BDC-6500?) oder welches andere Gerät (nicht Blu-Ray-Player) kann diese Aufnahmen von NTFS-Festplatte abspielen?
Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Peter.Sil
Hab mir zuvor den Avanit SHD4 vom Saturn für 69 € geholt. Der Reciever spielt m2ts (vom TS-Doctor) unfd mkv (vom divx-Konverter ohne Ruckeln, vom doctor mit Ruckeln) von der NTFS-Platte ab. Er kann leider keine Untertitel bei ts-Fremdaufnahmen (z.B. BBC HD) anzeigen. Mein Opticum HD X100 speichert die Aufnahmen auch auf NTFS-Platte und man kann die geschnittene Aufnahme in den Aufnahmeordner stellen und behält von allen anderen Dateien nur die originale info3 und die 000.dvr für Untertitel zum Abspielen. Brauch also den TS Format Converter nicht unbedingt wenn ich mit dem TS Packet Editor schneide. Außerdem kann auch der Grundig-Fernseher mkv und ts von NTFS abspielen (alle neuen Grundigs können es). Nur das Format 1440x1080i von der BBC HD und Anixe HD wird nicht als Breitbild angezeigt. Der Avanit zeigt es richtig an mit der Einstellung Auto beim Bild. Die Eigenaufnahmen verschlüsselt der Grundig leider, aber er zeigt sie schon mal korrekt an von ANIXE HD (Kabel BW). Den Avanit kann ich zur Zeit nicht für Archivaufnahmen verwenden bis das MTsTool (ist noch beta beim Xoro HRS 8500; xoro.de) richtig funktioniert für die Entschlüsselung der Aufnahmen vom Avanit.
Hi,
LG BD-560 kann MKVs von USB-Laufwerken (NTFS) abspielen. Auch Dateien > 4GB!
Popcornhour A100/110/200 oder WDTV Live können TS-Dateien in allen Formen und Normen abspielen (Aber vorher durch den TS-Doctor schicken ;-) )
Vielen Dank für die Antworten.
Ich warte jetzt noch, ob mir das Philips-Kundenservice noch antwortet und werde mich dann entscheiden, was ich mache.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Philips BDP 7500 S2 720p-Videos auch abspielen könnte, aber diese Funktion von der Firmware nicht freigeschaltet ist. Die Angaben, die Philips in den FAQs für den Player bezüglich Abspielbarkeit von MKVs macht, sind nicht richtig, den ich habe eine Aufnahme (Wildes Russland von Eins Festival HD), die den angeführten Spezifikationen entspricht, wo aber nur Ton ausgegeben wird. Die Unterstützung für AVCHD, mit der Philips wirbt, gibt es für meine AVCHD-Disks überhaupt nicht, obwohl 720p auch zum Standard gehört. Die Unterstützung für Windows Media (auf dem Gerät steht "Plays Windows Media") beschränkt sich bei den Demo-WMVs, die man von Microsoft laden kann, darauf, dass das Bild, aber kein Ton ausgegeben wird ("unbekanntes Ton-Format"). Vielleicht geschieht noch ein Wunder und Philips bringt eine Firmware, die das alles kann.
@ Cypheros
Ich nehme an, dass du auch das Abspielen 720p MKVs am LG 560 getestet hast, z.B. eine Aufnahme, die du mit dem Atevio 7000 gemacht hast. Ich hatte den SAT-Receiver einmal kurz zum Testen, und die eine Aufnahme, die ich damit gemacht habe, lässt sich am Philips BDP 7500 S2 ebenfalls nicht abspielen (Ton ohne Bild).
Noch eine Frage: Muss beim LG 560 beim Anschließen einer USB-Festplatte die große Frontklappe immer geöffnet bleiben?
Peter.Sil
Hi,
Frontklappe muß leider geöffnet bleiben. Gerade eben 720p MKV von Arte getestet (USB-Stick 16GB NTFS). Lief gut aber Ton und Bild waren aber nicht 100% synchron. Dann 1088i von einer alten Premiere HD-Aufnahme als TS. Lief 100% tadellos. Allerdings kann der LG in der aktuellen Firmware offensichtlich nicht Spulen bei TS-Dateien. Bei MKVs gehts.
Cypheros, vielen Dank für das Testen.
Ich gehe natürlich davon aus, dass der Ton bei der Arte Aufnahme beim Abspielen am PC 100% synchron ist.
(Hast du übrigens die Aufnahme mit dem TSDoctor Format-Konverter konvertiert? Wenn du einmal nichts mehr anderes zu tun hast, könntest du einbauen, dass man nur die gewünschten Audio-Ströme auswählen kann (so wie bei GDSMux)?)
Das ideale Gerät für mich scheint es nicht zu geben. Aber der LG BD 560 ist zur Zeit so billig, da kann man wahrscheinlich nicht viel falsch machen, und würde zusammen mit dem WD TV Live-Player weniger kosten als der Philips 7500S2 Blu-Ray Player, den ich jetzt habe.
Hi,
hast Recht, bei Amazon gibts den BD-560 im Moment glaube ich für 99,- Euro. Viel billiger kriegt man einen netzwerkfähigen 2.0er BD-Live Player nicht. Und NTFS-Support ist total selten. Ohne kann man nämlich keine Dateien abespielen, die größer als 4GB sind. Bei HD kommt das aber häufiger vor ;D
Hatte die Aufnahme mit den Format-Converter nach MKV konvertiert. Ich weiß aber nicht ob der Stream an sich OK war. Hatte ich auf der Platte gefunden ohne lange zu suchen.
Habe auch diverse Geraete hier rumliegen die NTFS Dateien lesen koennen, das sind wie folgt:
- Samsung BD-C6900
- LG BX580
- ASUS O!Play HDR-1 und HDR-3
Gruss obraendl
@obraendl
Vielen Dank. Können die genannten Geräte auch 720p-Videos (HDTV Aufnahmen vom Satellit mit TSDoctor und tsMuxeR GUI zu AVCHD bzw. mit TSDoctor Format-Konverter zu MKVs gemacht) mit Bild und Ton wiedergeben? Vor allem der Samsung würde mich interessieren. Nachdem ich über die zerstörten Festplatte bei den LG 5xx-Playern gelesen habe, bin ich mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich den LG 560 wirklich haben will.
Peter.Sil
@Peter.Sil
Falls Du den Philips BDP7500 noch hast (vermute mal er spielt die gleichen Formate wie mein 9500er):
Der Philips spielt HD Aufnahmen unter bestimmten Voraussetzungen ab.
a.) H264 Dateien (egal in welcher Auflösung) nur als mkv
b.) Mpeg2 Dateien als AVCHD / Bluray
H264 DVB Streams müssten also in MPEG2 gewandelt werden (z.B. mit MultiAVCHD - langes Reencodieren mit +/- Qualitätseinbuße), wenn sie unbdeingt als AVCHD gebrannt werden sollen. Habe einige HD-Aufnahmen mit MultiAVCHD bearbeitet. Die gebrannten Scheiben laufen einwandfrei aber mit hohem Laufwerksgeräusch. Sie laufen als einzige in meinen beiden Playern, Philips BDP9500 und PS3.
Besser brennt man HD-Aufnahmen für den Philips im MKV Format (,das die PS3 leider nicht abspielen kann,) auf eine UDF 2.5 Datenddisc. Die spielt der Player problemlos und geräuscharm ab. Zudem findet er mit der "Zeitsuche" blitzschnell die gewünschte Stelle. Daher kann ich bei MKVs gut auf die üblichen Kapitel der AVCHD verzichten. Die brauchen auch immer furchtbar lang beim Kapitelsprung.
@ararat
Ich habe den Philips BDP7500S2 noch, aber der geht in den nächsten zwei Tagen an Amazon zurück. H264 aufnahmen in 720p im MKV-Container Format funktionieren bei meinem Gerät leider nicht, du hast Glück, dass der Philips BDP 9500 da offensichtlich anders (besser) ist.
Vom Philips Kundenservice habe ich heute die Antwort bekommen, dass die Aufnahmen, von denen ich ihnen die Media-Infos geschickt hatte, deswegen nicht funktionieren, weil einerseits die variable Bitrate bei einer Aufnahme von arte HD bis zu 12 Mbit/s beträgt und Philips Geräte nur bis zu 10 Mbit/s unterstützen würden, und andererseits eine Aufnahme von Eins Festival HD in CABAC encodiert wäre, was Philips Geräte ebenfalls nicht unterstützen würden. Damit werden ca. 98 % der HDTV-Aufnahmen, die ich gemacht habe, vom Philips BDP7500S2 nicht unterstützt und das Gerät ist für mich wertlos.
Umcodieren in MPEG2 ist für mich keine echte Option. Wahrscheinlich werde ich als nächstes einen Blu-Ray Player von Samsung probieren.
Jo, hast Recht. Gib den Player besser zurück. Ist nicht gerade billig und kann, was Formate anbelangt nicht gerade viel.
Mein 9500er hatte zwar bisher keine Probleme, 720p Aufnahmen von Arte HD abzuspielen (geschnitten mit dem Doc, Filler NALUs dabei entfernt, mit Formatkonverter zu MKV gewandelt), ist aber auch nicht das gelbe vom Ei.
MKVs spielt jeder günstige Player von LG komfortabler ab, als der Philips, dem z.B. der LG Menüpunkt "Fortsetzen" fehlt, wenn man die Wiedergabe unterbricht, und der es auch nicht wie z.B LG BD 370 erlaubt bis zu 10 Zeitmarker zu speichern.
Zudem hatte ich mit meinem 9500er bisher nur Pech. War total begeistert, als er kam. Das Bild war durch den eingebauten QDEO Videochip (gibt´s sonst nur in über 1000 € teuren Playern) wesentlich besser als bei Playstation3. Schon nach ca. 3-4 Wochen war das Bild nur noch "normal". Vermutlich war der Chip bereits so früh defekt. Dann gab´s gelegentlich Aussetzer beim Abspielen. Dann streikte er völlig. Reparatur 1, danach 2 und 3 erfolglos. Jetzt ist er bei Philips zwecks Wandlung. Hab ein Montagsgerät erwischt.
Schreibe das nur, weil ich sonst mal testhalber die Demoschleife von Eins Festival HD mit dem Doc bearbeitet und als MKV gebrannt hätte. Jetzt kann ich´s leider nicht ausprobieren, bis ich ein Ersatzgerät habe (kann ein paar Wochen dauern). Bin also auch nicht allzu begeistert in puncto Philips Player (mein 21:9 TV von denen ist prima), es sei denn, das Ersatzgerät überzeugt mich.
-----
Hast auch ein zweites Mal Recht: Umcodieren bringt´s nicht. Hab das auch schnell gelassen.
@Peter.Sil
Warum zu *.mkv konvertieren? Ich bearbeite und schneide meine Aufnahmen von der Dreambox 8000 mit dem TSDoc, anscliessend mache ich mit TSMuxeR m2ts Files draus und kopiere sie dann auf mein NAS Server von wo ich sie dann mit meinen Playern uebers Netzwerk abspielen kann. Das sind:
- Samsung BD-C6900
- LG BX580
- Panasonic DMP-BD85
- ASUS O!Play HDR-1 und HDR-3
- Poppi A110
- poppi c200
Mit obgenannten Geraeten kann ich alle meine Aufnahmen problemlos abspielen egal von welcher TV Station sie kommen und ob HD oder SD.
Gruss obraendl
@obraendl: Warum nicht zu *.mkv "umpacken"? (Ist ja nur ein anderes, sehr platzsparendes Containerformat - wird ja nichts unter Qualitätsverlust "umgewandelt")
Tip: Probier mal MKVs auf Deinem NAS ;) - wenn Deine Geräte (fast jeder Mediaplayer, Deine Poppis auf jeden Fall) die abspielen, dann sparst Du eine Menge Platz.
Ob man nun mit dem TS-Doctor aus einem ts ein mkv erstellt oder mit dem tsmuxer ein m2ts, ist doch Jacke wie Hose.
Das kostet jeweils ca. 1 knappe Minute Zeit.
Das Ergebnis in beiden Fällen ist eine HDTV Aufnahme deren Qualtät zu 100% erhalten bleibt.
Vorteil von mkv ist, dass es kleiner ist als das m2ts und zudem von etlichen Blurayplayern direkt abgespielt werden kann, während das m2ts für Blurayplayer (nicht für Mediaplayer) immer zuerst in die AVCHD/Miniblu/Bluray-Struktur hinein kopiert werden muss.
Ein mkv file ist direkt meist universeller einsetzbar als ein m2ts file. MKV läuft auf NAS Server und auf Blurayplayer - M2TS (ohne entsprechende Ordnerstruktur) erst mal nur auf NAS Server.
Solltest Du später aus einem Grund unbedingt ein m2ts oder ts brauchen, kann der tsmuxer jedes mkv file wieder (mit 100% Qualität) dazu umwandeln. Man ist also auch nicht für alle Zeiten festgelegt ;).
Ich ziehe mkv vor, zumal ich meine Filme nur noch auf Scheiben brenne. Hab auch ne Poppi A110 - benutze sie aber nicht. Meine Filme liegen auf 2 Dreamboxen 8000. Was mir besonders gefällt, wird gebrannt (oder sogar neu als Kaufbluray gekauft):
DVDs kosten kaum mehr als Festplatten und halten genauso lange. Behaupte ich aus eigener Erfahrung - Unsinn, dass die Dinger schnell kaputt gehen, wenn man sie sorgfältig behandelt und archiviert. Seit ich PCs habe, sind mir wesentlich mehr Festplatten kaputt gegangen, als selbst gebrannte DVDs (Nämlich genau eine einzige DVD - und die ließ sich noch im Brennprogramm kopieren und die Kopie lief dann wieder einwandfrei.) 95% aller Full HD 1080i HDTV Aufnahmen passen auf eine DVD bzw. DVD DL - kosten nicht die Welt (Bluray Rohlinge werden auch immer billiger).
DVD kaputt = 1 Film kaputt - Festplatte kaputt = alle Filme kaputt.
Selbstverständlich kann man bei Festplatten Backups machen - Dann stimmt aber die Rechnung Festplatte billiger als DVD nicht mehr, weil man mehrere Festplatten braucht. Und einmal aus Versehen "format" eingetippt oder die Frage "Wollen Sie diese Aufnahme löschen?" mit "Ja" beantwortet ...
Zudem hat nur mein Blurayplayer (wenn er nicht kaputt ist, wie gerade jetzt) einen QDEO Videochip, der künstliche Körnung aus Filmen heraus rechnet :). Bei meinem Poppi müsste ich mit der Körnung leben und ich hasse >:( dieses Körnen (Harry Potter und der Halbblutprinz) und Einfärben (Minority Report mit blau eingefärbtem Tom Cruise).
..alles umrechgerechne ist überflüssig. Am datenvolumen lässt sich ohne qualitätsverlust nur bei einigen sendern sparen. Wer seine empfangsanlage i.o. hat, hat auch keine fehler in den aufnahmen. Hochskaliertes unterschichtenTV (HD+) braucht kein mensch, und von ÖRs aufgenommene sendungen müssen nur am anfang und ende beschnitten zu werden ;D
@obraendl und ararat:
Vielen Dank für die angeregte Diskussion. Irgendwie habt ihr beide recht, und jede(r) wird die Methode verwenden, die für sie/ihn am besten ist.
Ich habe früher - und mache das heute noch - Sendungen mit dem TSDoctor geschnitten, und daraus mit TSMuxerGui AVCHD-Disks gemacht, die ich mit ImgBurn auf DVDs (einfach oder doppellagig) gebrannt habe. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass man die Aufnahme leicht herborgen kann und bei einem Ausfall nur eine DVD kaputt wird (mir ist einmal eine 500GB externe Festplatte runter gefallen und alle Aufnahmen waren verloren).
Der Nachteil dieser Methode ist, dass Festplatten pro GB billiger als DVDs sind (weil die oft nicht ganz voll sind), dass man mit der Zeit hunderte DVDs hat, die man irgendwo archivieren muss, und vor allem, dass es Aufnahmen gibt, die nicht auf DVD-5 oder DVD-9 passen, und die man dann sonst splitten muss. Meine PS3 kann zwar auch Video-Dateien von der angeschlossenen externen Festplatte abspielen, jedoch dürfen diese nur maximal 4GB groß sein, d.h. auch splitten mit deutlich erkennbarer Unterbrechung beim Abspielen. NTFS wird von der PS3 ja leider nicht unterstützt.
Als ich gelesen hatte, dass der Philips BDP7500S2 MKV-Video-Files wiedergeben könnte, und auch auf NTFS-Festplatten zugreifen kann, dachte ich mir für meine zu großen Aufnahmen eine Lösung gefunden zu haben. Ich begann, meine Aufnahmen vom TS-Format ins MKV-Format zu konvertieren, die Qualität der Files ist absolut identisch.
Das MKV-Format ist ein besonders effizientes Container-Format, selbst die Aufnahmen, bei denen der TSDoctor schon die Fülldaten herausgefiltert hat, werden noch ein Stück kleiner. Und man spart sich z.B. bei Aufnahmen von arte HD das Extrahieren und Konvertieren der französischen Tonspur in AC3, was ich bei den AVCHD-Disks (oder auch beim m2ts-Format) machen muss. Und wenn man von MKV wieder zurück zu TS oder M2TS will, geht das auch ohne Probleme. Das MKV-Format ist das ideale Format zum Archivieren auf Festplatte oder NAS.
Leider war jedoch die Unterstützung der MKVs beim Philips BDP 7500 S2 nicht so wie beschrieben, und der Blu-Ray Player ist wieder unterwegs zurück zu Amazon. Wahrscheinlich werde ich mir den Samsung BDC5500 kaufen, den ich lustigerweise eigentlich ursprünglich kaufen wollte, aber dann haben mich das Design des Philips und die guten Bewertungen umgestimmt. Bei den LG Playern gefällt mir nicht, dass die Frontklappe ganz geöffnet bleiben muss, wenn ein USB-Gerät angesteckt wird und die Nachrichten im Hifi-Forum über zerstörte Festplatten irritieren mich auch.
Zitat von: Derrick am August 26, 2010, 14:45:59
..alles umrechgerechne ist überflüssig. Am datenvolumen lässt sich ohne qualitätsverlust nur bei einigen sendern sparen. Wer seine empfangsanlage i.o. hat, hat auch keine fehler in den aufnahmen. Hochskaliertes unterschichtenTV (HD+) braucht kein mensch, und von ÖRs aufgenommene sendungen müssen nur am anfang und ende beschnitten zu werden ;D
Kann ich nicht so ganz zustimmen. MKV lohnt sich immer, wenn es vom eigenen Abspielgerät unterstützt wird. Die Filme werden ja auch nicht umgerechnet (die Bits und Bytes der eigentlichen Aufnahme bleiben ja die gleichen), sondern nur in einen anderen Container umgeschichtet. Ist so, als ob eine Aufnahme einen dicken Wintermantel auszieht, um sich anschließend einen dünnen Seidenkimono anzuziehen. Der Körper bleibt derselbe.
MKV macht SEHR oft den Unterschied aus, ob ich noch auf eine billige DVD DL brennen kann, oder ob ich auf einen teuren Blurayrohling brennen muss (ich splitte nie). Es sind manchmal genau entscheidende 300 MB, die das File kleiner genug für den günstigeren Rohling ist.
Ein einfach nur geschnittenes TS im Rohzustand spielt zudem nicht jeder Blurayplayer ab. (Mediaplayer selbstverständlich, ja). Das ist wichtig, weil der Starter dieses Threads (Peter.Sil) ja seine Dateien auf Rohlinge brennt, bzw. von NTFS Festplatte über Blurayplayer abspielt.
Hast allerdings Recht, dass die meisten Aufnahmen nicht wirklich korrigiert werden müssen, wenn die Satanlage stimmt. Selbst bei meiner 45cm Schüssel sind 90% der dreambox8000 Aufnahmen fehlerfrei. Auch in puncto HD+ kann ich Dir nur voll zustimmen :). Hoffentlich hält sich das nicht am Markt. Sieht bei deren breit angelegter Strategie allerdings nicht unbedingt nach einem Flop aus. Sie unterwandern ja bereits alle Haushalte mit TVs mit CI+ Schnittstelle - ob man sie haben will oder nicht. Selbst Kabel TVs haben die drin, obwohl es derzeit im Kabel noch gar kein entsprechendes HD+ Angebot gibt. Da kann man sich jetzt bereits ausrechnen, dass CI+ in Zukunft als Standard (auch für SD Sender) geplant ist >:(.
Das Entfernen der Filler NALUs lohnt sich aber bei "Das Erste HD, ZDF HD, Arte HD" sehr oft (nicht immer - hängt vom Film ab) auch, wenn man keine MKV Datei erstellt. Da kann durchaus eine 12 GB Aufnahme locker auf unter 8 GB schrumpfen. Bei Festplattenwiedergabe relativ wurscht, aber nicht beim Brennen von DVDs. MKVs werden dann noch einmal kleiner, wie Peter.Sil schon schreibt.
@Peter.Sil
Hast Recht, den Philips umzutauschen. Er ist zwar nicht schlecht, sollte aber mit mehr Formaten umgehen können. Meinen Philips 9500 habe ich mir auch nur aus zwei Gründen gekauft:
1.) Wie oben schon erwähnt, hat er einen QDEO Video Chip zur Bildverbesserung.
2.) Er kann Untertitel ins Bild hinein verschieben. Das ist wichtig, weil ich sonst bei 21:9 Filmen mit Untertiteln trotz 21:9 TV schwarze Balken am unteren Bildrand hätte. Das ist aber nicht Sinn eines 21:9 Cinema TV. Den hat man sich ja schließlich gekauft, um Cinemascope Spielfilme im Vollbild zu schauen.
Habe eben Glück gehabt, dass der 9500er gegenüber dem 7500er anscheinend (aber nur einen Hauch) flexibler ist und mir bisher alle meine MKV Scheiben abgespielt hat. Ohne die oben erwähnten Punkte 1.) und 2.) würde ich den aber nicht noch einmal kaufen.
ZitatIst so, als ob eine Aufnahme einen dicken Wintermantel auszieht, um sich anschließend einen dünnen Seidenkimono anzuziehen.
..trifft für TS <-> MKV sicher nicht zu. Der unterschied ist bei HD marginal (bei gleichem fülldatenanteil). Dafür handelt man sich aber weitere potentielle fehlerquellen ein (z.b. AR). Natürlich, wenn es nicht anders geht, weil ein apparat den bereinigten ts nicht liest und auf proprietärem mkv besteht.. ;)
@ararat
Danke fuer die Ausfuehrungen, auf was muss ich achten wenn ich mittels TSDoc ts Dateien in mkv Dateien umwandle?
Gruss obraendl
@obraendl
Mir fällt da nichts ein, auf das du da speziell Rücksicht nehmen müsstest, vorausgesetzt das zu konvertierende File hat keine Stream-Fehler.
Ich glaube mich aber an Probleme erinnern zu können, wenn die Audio-Verzögerung negativ war, z.B. -1000ms. Dann musste ich die Video- und Audio-Spuren demuxen (mit TSMuxerGui) und mit MKVMerge wieder zu MKV zusammenführen. Aber Achtung, beim Demuxen einer Tonspur mit negativem Delay muss man dann beim Zusammenführen mit MKVMerge ein Delay von 0 eingeben, ansonsten die Verzögerung, welche TSMuxerGUI oder Mediainfo festgestellt hat. Und auf keinen Fall darf man vergessen, die Frames per second korrekt zu setzen, wenn diese anders als 25 fps sind, z.B. bei 720p 50 Frames.
Statt des TSDoctor MKV-Konvertes nehme ich übrigens lieber GDSMux, dass man im Verzeichnis des Haali Media Splitters finden kann. Das Tool hat ein simples graphisches Interface und verwendet wahrscheinlich dieselben Programme und Bibliotheken, die der TSDoctor auch zum Konvertieren benützt. Der Vorteil von GDSmux liegt aber darin, dass man Tonspuren, die man nicht braucht, weglassen kann und auch die Sprachinformation (wenn noch nicht vorhanden) setzen kann. Audio-Delays kann man auch eingeben, aber das ist nur notwendig, wenn die Verzögerung im ursprünglichen File nicht richtig ist.
Nach dem Konvertieren ins MKV-Format solltest du aber auf jeden Fall kurz checken, ob Audio- und Video Spuren synchron sind. Wenn nicht können dir die Ratschläge zu diesem Thema in diesem Forum helfen, aber ehrlich gesagt, mir ist es nicht gelungen, eine Datei mit Stream-Fehlern erfolgreich ins MKV-Format zu konvertieren.
@ Derrick
Die HD+ Sender interessieren mich nicht, ich habe mir die auch in SD nicht angeschaut. Da ich in Österreich lebe, habe ich den Vorteil, dass der ORF die meisten Filme, die dort gesendet werden, zur selben Zeit, aber ohne Unterbrechung ausstrahlt. Und die GIS-Gebühr ist so hoch, mehr möchte ich fürs Fernsehen auf keinen Fall ausgeben.
Zitat Derrick:
..trifft für TS <-> MKV sicher nicht zu. Der unterschied ist bei HD marginal (bei gleichem fülldatenanteil). Dafür handelt man sich aber weitere potentielle fehlerquellen ein (z.b. AR). Natürlich, wenn es nicht anders geht, weil ein apparat den bereinigten ts nicht liest und auf proprietärem mkv besteht.. ;)
----------
Eben das ist das Problem bei Blurayplayern. Die lesen keine TS Files und spielen auch keine M2TS Files, wenn sie einzeln auf eine UDF 2.5 Scheibe gebrannt sind, statt in einem Ordner BDMV/STREAM zu liegen (AVCHD-/Miniblu-/Bluray- Struktur).
Blurayplayer können einzelne Dateien (TS/M2TS) höchstens vom USB-Stick abspielen. Dafür kauft man sich aber keinen Blurayplayer. Dann tät´s ja auch ein WD-TV-HD Mediaplayer oder ein Poppi.
Ich bin inzwischen auch kein Freund mehr von AVCHD/Miniblu Scheiben (habe ich haufenweise aus früheren Tagen). Schon allein, wie lange es braucht, von einem Kapitel zum nächsten zu schalten, ist furchtbar nervend - generell dauert es viel länger, eine bestimmte Stelle in einer Aufnahme zu finden, als bei MKV.
Was die Platzersparnis von MKV zu TS anbelangt: Sie ist manchmal wirklich nur marginal (Verglichen mit einem geschnittenem TS mit entfernten Filler NALUs), macht aber nicht selten den Unterschied, ob man eine Aufnahme noch auf eine günstige DVD Scheibe bekommt, oder nicht.
Habe ich schon oft gehabt, dass ich eine Aufnahme als MKV noch auf die günstige Scheibe bekam, was selbst bei Wegschneiden des Abspanns und Entfernen der Filler NALUs mit einer Bluray Struktur derselben Aufnahme nicht gelang, weil
a) zusätzliche Ordner und Dateien mit auf die Scheibe (BDMV, CERTIFICATE, etc.) gebrannt werden müssen. (kann man vernachlässigen)
b) Die M2TS Dateien, die auf gebrannten AVCHD-Miniblu-/Bluray- Scheiben verwendet werden müssen, größer als die ursprünglichen TS Dateien sind.
Habe hier einmal Beispiele:
1) Zufällig habe ich vor ein paar Wochen zu Vergleichszwecken drei Aufnahmen sowohl als Miniblu für meine Sony PS3 als auch als MKV für meinen Philips BDP 9500 auf Scheibe gebrannt. Selbstverständlich war im TS-Doctor die Option "Filler NALUs entfernen" eingeschaltet, so dass man die Scheiben direkt miteinander vergleichen darf.
a) "Eurovision Song Contest 2010" 720p (1,2 GB Unterschied)
Bluray 14,7 GB
MKV 13,5 GB
b) "Tschernobyl - Die Natur kehrt zurück" 720p (410 MB Unterschied)
Miniblu 5,23 GB
MKV 4,82 GB
c) "Tödliche Versprechen" 720p (510 MB Unterschied)
Miniblu 5,16 GB
MKV 4,65 GB
2) Bearbeitungsschritte bei Teil 2 des Vierteilers "Die Französische Revolution" (liegt noch auf HDD von meinem PC)
Originalaufnahme TS 9,96 GB
TS Ohne Filler NALUs 7,44 GB
TS Nach Schnitt 6,20 GB
MKV 6,0 GB
Würde ich die Aufnahme als MKV brennen, nähme sie 6,0 GB auf der DVD ein.
Würde ich die Aufnahme als Minibluray brennen, stiege die Größe voraussichtlich auf 6,5 bis 6,6 GB an. In diesem Beispiel für eine DVD DL also egal, bei Festplatte aber nicht. Pro Film ca. 500 MB mehr, wenn man M2TS benutzt, das läppert sich zusammen.
Gerade 1080i Spielfilme liegen aber auch gerne mal im Bereich um die 8 GB. Da macht etwas mehr besonders beim Brennen von Scheiben einen Unterschied (Verbatim DVD DL = 0,95 € / Verbatim Bluray = 6,80 € < 25er Spindel jeweils).
----------------
Zum Thema "Asynchroner Ton" bei MKV: Kam bei mir vor, war aber die seltene Ausnahme. Erneutes Brennen, evtl. auch erneute Aufnahme einer Wiederholung half meistens.
ZitatIch bin inzwischen auch kein Freund mehr von AVCHD/Miniblu Scheiben (habe ich haufenweise aus früheren Tagen).
..dieser satz gilt im prinzip für alle medien 8)
DVD ist für SD zwar unumstritten aber bei HD ist es vergleichbar mit den 1. versuchen SD auf CD als mini-dvd zu brennen. ;)
Nach BR kommt garantiert die nächste generation. Die preise für blanks werden durch höhere abgaben in zukunft auch kaum sinken. Warum also wieder zukünftigen müll produzieren? Mit meinem NAS bin ich nicht nur billiger und vielseitiger sondern spare auch viel zeit :D
... und für SD gibt es den kostenlosen DivX Plus Converter bei dem ich nicht befürchten muss, dass Bild und Ton auseinanderlaufen. Die damit erstellte *.mkv Aufnahme (1024x576, H264) ist um zwei Drittel kleiner als die Originalaufnahme und macht einen guten Eindruck auf dem Flachbildschirm. Für das Konvertieren braucht man freilich die doppelte Abspiellänge der Aufnahme. Aber das läuft bei mir so nebenbei mit dem Ts-Doctor zusammen.
Zitat von: Derrick am August 27, 2010, 16:28:20
ZitatIch bin inzwischen auch kein Freund mehr von AVCHD/Miniblu Scheiben (habe ich haufenweise aus früheren Tagen).
..dieser satz gilt im prinzip für alle medien 8)
DVD ist für SD zwar unumstritten aber bei HD ist es vergleichbar mit den 1. versuchen SD auf CD als mini-dvd zu brennen. ;)
Nach BR kommt garantiert die nächste generation. Die preise für blanks werden durch höhere abgaben in zukunft auch kaum sinken. Warum also wieder zukünftigen müll produzieren? Mit meinem NAS bin ich nicht nur billiger und vielseitiger sondern spare auch viel zeit :D
a.) Meine Gründe, warum ich persönlich kein NAS, sondern Medien benutze, habe ich in meinen vorangegangenen Posts bereits geschildert. Einfach noch mal alle meine Posts genauer durchlesen - ich wiederhole das jetzt nicht noch mal.
Ich mag einen NAS Server in vielen Fällen für meinen 21:9 TV nicht gebrauchen (Der NAS Server schiebt mir keine Untertitel ins 21:9 Bild und er verbessert auch keine körnigen Videos. Mal ganz davon abgesehen, habe ich keinen LAN-Port mehr an meiner Fritzbox 7270 Fon WLAN frei.
Zur Umweltbilanz von NAS Servern im Vergleich zu DVDs kann ich nur sagen: NAS Server sind kleine Computer mit Netzteil, Steuerplatine, etc.. Der Müll, den die bei ihrem Ableben oder dem Ableben einzelner Festplatten erzeugen, landet in Afrika, wo Kinder in unseren Schwermetallen und Giften herum wühlen müssen, was man dann Recycling nennt. Zudem werden viele NAS Server ihr Ableben überhaupt nicht erleben, sondern schon früher auf dem Müll landen. Da muss nur eine technische Verbesserung kommen (SATA 3 Festplatten, 10 GBit Lan, neues Highspeed WLAN oder ähnliches), und schwupp landet wieder ein Haufen Kisten auf dem Müll.
Anders bei DVDs. Sie lassen sich daheim umweltfreundlicher zu Granulat schreddern.
Ein Problem im Bereich Medien sind allerdings die CDs/DVDs als Zeitschriftenbeilagen. Viele Leser werfen die ungenutzt in den Müll. Das ist tatsächlich Verschwendung. Die DVDs mit Filmen, die man selbst gebrannt hat (,die man also wirklich besitzen wollte), landen aber erst auf dem Müll, wenn es keine kompatiblen Player mehr gibt. Die meisten Player werden aber abwärtskompatibel gebaut. Blurayplayer, z.B., können abwärtskompatibel DVD DL, DVD und CD - ersetzen also drei Gerätegenerationen, die nacheinander auf den Markt kamen.
Wer will, bekommt selbst heute sogar noch Abspielgeräte für VHS Cassetten, Musicassetten und Co..
Nur im Computerbereich werden Geräte schneller aussortiert und alte Medien (Zip-Diskette, etc.)/ manche Software (musste etliches für Win7 neu kaufen) wesentlich schneller unbrauchbar als im Consumerbereich. Hardware wird im Computerbereich ständig getauscht.
Grafikkarten, Mainboards. CPUs, Speicher, Festplatten, ganze PCs wechseln Gamer und sogenannte Power User am laufenden Band.
So wird auch Dein
NAS Server rasch ein alter Hut und vor allem
Sondermüll sein. DVDs dürfen in die "Gelbe Tonne" oder den "Gelben Sack".
------------
Zudem ist es keinesfalls richtig, dass die DVD für HDTV nicht taugt, oder nur einen Kompromiss darstellt! 95% aller 1920 x 1080 i HDTV Spielfilme passen in voller Ausstrahlungsqualität ohne den geringsten Hauch eines Qualitätsabstrichs auf DVD DL (ca 20% sogar auf eine Single Layer DVD - wie gesagt, bei 100% Ausstrahlungsqualität). Die Aufnahmen brauchen also keinen Blurayrohling und würden durch die Verwendung eines solchen auch nicht besser in ihrer Qualität.
Was man jedoch auf Kaufblurays bekommt, braucht deshalb so viel Speichervolumen, weil es
a) 1920 x 1080
p Auflösung, also die doppelte Bildanzahl hat.
b) Als M2TS im "verschwenderischen"
MPEG2 Format auf die Scheibe gepresst wird, was wesentlich mehr Platz braucht als h264, das bei HDTV-Ausstrahlungen gesendet wird.
------------
@Xa89. Zu DivX und SD Aufnahmen muss ich jetzt nicht auch noch meinen Senf abgeben. Kann ich mangels Erfahrung damit auch nicht beurteilen.
Kommt für mich persönlich nur deshalb nicht in Frage, weil es wirklich kaum noch passiert, dass ich SDTV Material auf Scheibe brenne. SDTV Sendungen nehme ich oft nur mit meiner dreambox auf, schaue sie an und lösche sie danach wieder. Für die wenigen, die ich doch mal konserviere, lohnt es sich für mich nicht, ein anderes Verfahren als bei HDTV zu benutzen. Auch meine wenigen SDTV Sendungen brenne ich also als UDF 2.5 Scheiben im MKV Format, abspielbar nur in Blurayplayer oder PC.
-----------
Wenn wir diese Themen weiter diskutieren wollen, sollten wir aber einen neuen Thread (z.B.: "
Ideale Archivierung von DVB Aufnahmen") aufmachen. Wir befinden uns bereits weit "off topic".
Thema war eigentlich:
Blu-Ray Player, der Aufnahmen von Kathrein UFS 910 von NTFS-Festplatte abspielt
Nun ja, es geht auch um "Aufnahmen von NTFS-Festplatte abspielen" und die zwei besten Alternativen zum BR-Player setze ich schon ein:
NTFS-Platte an den Grundig-Fernseher anschließen und bereinigte TS-Aufnahme abspielen, oder an den Avanit-Reciever, der so ziemlich alles abspielen kann.
SDTV-Aufnahmen habe ich dieses Jahr noch keine gemacht. Mit DivX Plus konserviere ich nur alte SD-Aufnahmen (die ich nicht löschen möchte) und habe 300 GB Festplattenplatz dabei eingespart.
Zitat Xa89
Nun ja, es geht auch um "Aufnahmen von NTFS-Festplatte abspielen".
Bei großzügiger Auslegung des Threadthemas hast Du damit Recht.
Zudem waren Deine und die Hinweise von Derrick zum Abspielen von Festplatte oder NAS-Server ja sinnvoll und als gut gemeinter Tip für eine Alternative zum Abspielen von Blurayplayern gemeint. Für viele ist die Speicherung auf HDD die praktischere Lösung.
Mich hat nur gestört, dass die DVD ,deren Datensicherheit höher ist, als die einer Festplatte, als Alternative schlecht sein sollte.
Beste Kumpels von mir arbeiten seit knapp zwei Jahren ebenfalls nur noch mit NAS-Server + Mediaplayer und sind zufrieden.
Ich hoffe für alle, dass das so bleibt und jeder lange Freude an seiner Filmesammlung hat :).
..ich brenne nur noch dvds zum verschenken. Trotzdem authore ich sie noch und speichere sie als video_ts. So kann nach bedarf immer schnell ein silberling produziert werden, ohne erst danach suchen zu müssen ;) Ohne laufwerk hat BR wenig sinn i.m. Lohneswertes wird deshalb als hd.ts gespeichert. Kann dann später immer noch weiterverarbeitet werden.
Überhaupt später.. ..erst wenn aufnahmen gut abgehangen sind, lässt sich der wert für eine archivierung richtig beurteilen ;)
Zitat von: Derrick am August 29, 2010, 23:15:52
..ich brenne nur noch dvds zum verschenken. ...
Überhaupt später.. ..erst wenn aufnahmen gut abgehangen sind, lässt sich der wert für eine archivierung richtig beurteilen ;)
Wir beide scheinen manches genau anders herum zu machen :) ;D - lol:
Ich brenne heute (im Gegensatz zu früher) keine Video-DVD im "DVD-Video" Format mehr, sondern nur noch UDF2.5 DVDs fast ausschließlich für mich selbst, weil viele meiner Verwandten/Nachbarn/Bekannten entweder noch keinen Blurayplayer haben, oder meine Freunde statt dessen mit NAS/Mediaplayer arbeiten.
Die können "zum Glück" alle mit meinen DVDs nichts anfangen. Ausnahme - mein Bruder - dem habe ich zu Ostern einen BP geschenkt. Da er aber sehr weit von mir entfernt wohnt, hält sich das Brennen von DVDs für ihn ebenfalls stark in Grenzen. Früher wurde man ständig von allen gefragt, ob man dieses oder jenes mal brennen könnte. Davor habe ich heute meine Ruhe. Brenne höchstens mal eine Datendisk mit Treibern/Hilfsprogrammen, etc. für andere.
"Abgehangene Aufnahmen" habe ich.
Man sagte bisher mangels Erfahrung (DVD kam ja erst 1995 heraus) zwar, DVDs hielten nur 3 bis 10 Jahre, meine ältesten Scheiben sind aber von 1998, also bereits ca. 12 Jahre alt. Habe bisher nur eine Scheibe einmal umkopieren müssen. Da war wohl der Rohling schlecht und hatte zu viele Brennfehler. Die kaputte Scheibe damals war tatsächlich sogar nur knapp vier Jahre alt. Hat mich selbst überrascht, dass sie so schnell hinüber war. Die per PC erstellte Direktkopie davon läuft aber heute noch.
Wenn meine ersten Scheiben Ausfallserscheinungen zeigen sollten, kopiere ich mir die "Perlen" der Filmkunst um. (Nur die Raritäten) Weniger wichtige Scheiben fliegen dann tatsächlich in den Müll - bei einer so langen Lebensdauer, finde ich das o.k.. Die meisten meiner alten Scheiben sind SD Aufnahmen. Einige dieser Klassiker habe ich ohnehin bereits neu in HD aufnehmen können oder mir in HD gekauft.
..du hast mich anscheinend (wieder ? ;) ) missverstanden. Mit abgehangen meine ich den zeitlichen abstand, um objectiver über den wert des inhalts urteilen zu können. Vieles, was man aufnimmt, kann doch eigentlich gleich wieder in die tonne..
DVDs authore ich für komfort (kapitel etc.) und kompatibilität (verschenken :D ). Geschnittenes mpeg kann so auf's NAS..
Zitat Derrick:
Vieles, was man aufnimmt, kann doch eigentlich gleich wieder in die tonne..
Da hast Du Recht.
In der Anfangszeit von HDTV habe ich noch sehr viel gebrannt im Miniblu Format für die PS3. Da war auch noch einiges darunter, das zwar nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt eine gebrannte Scheibe wert ist.
Heute lösche ich sehr viel mehr direkt von der Festplatte der Dreambox wieder herunter, nachdem ich es mir angeschaut habe. Ich picke mir zum Brennen inzwischen nur noch die Perlen heraus, von denen ich weiß, dass ich sie sicher gerne noch einmal wieder sehen oder mal meinem Besuch vorführen möchte. Finde ich Filme sehr gut kaufe ich sie auch (Harry Potter, Fluch der Karibik, Avatar, etc./ ca. 40 Kaufblurays bis jetzt)
Habe zur Zeit knapp 50 aufgenommene HDTV Filme aktuell auf Festplatte einer meiner Dreamboxen und ca. 30 Filme, bzw. Livemusik (Peter Gabriel, Scissor Sisters von Servus TV HD oder Youssou N´Dour von Arte HD) auf der anderen Box.
Brauche so viel Auswahl nicht unbedingt für mich, aber bekomme alle zwei Wochen Besuch zum TV schauen und die kennen schon das meiste.
Früher habe ich derentwegen viele DVDs gekauft und dann wollten sie 3/4 davon nicht schauen. Jetzt nehme ich auf, und sie müssen sich mit dem begnügen, was ich da habe.
Ca. 1/5 der Aufnahmen (inkl. Musik) landet für mich selbst dann maximal auf Scheibe. In der Anfangszeit wär´s wohl die Hälfte geworden.
Bei manchen Werken weiß ich einfach, dass sie für mich persönlich bereits Klassiker sind und bleiben werden (Das Parfum, Gran Torino, Pans Labyrinth, etc.) und bei anderen weiß ich, dass sie mir nie gefallen werden (Saw 1-5 und die meisten anderen Splatterfilme / Die meisten Actionfilme, bei denen die Helden Hormonüberschuss haben, etc.).
Allerdings gibt es in letzter Zeit recht viele gute Filme (auch totalen Schrott) und die Auswahl ist schwer ...
Seit gestern habe ich einen Samsung BD-C5500 und ich kann die von mir am Anfang gestellte Frage eindeutig beantworten:
Der Samsung BD-C5500 spielt die Aufnahmen des Kathrein UFS 910 perfekt ab, egal ob von AVCHD-Disks (Mini Blu-Rays) oder als MKV konvertiert von NTFS-Festplatte. Sogar die durch TSDoctor nur geschnittene Aufnahme im TS-Format kann er wiedergeben (ich habe die Endung in mpg geändert), allerdings ist dann kein Vorspulen möglich.
Ein kleines Problem hatte ich mit kürzlich mit MKVMerge oder GDSMux erstellten MKV-Files. Seit der Version 4.1 ist bei MKVMerge nämlich die "MKV Header Removal Compression" defaultmäßig eingeschaltet, was zwar dem MKV-Standard entspricht, aber von vielen Playern nicht unterstützt wird (beim Samsung BD-C5500 wird dann kein Ton ausgegeben). Ich weiß nicht, wie sich der MKV-Format Konverter des TSDoctor verhält, ich habe ihn zuletzt nicht mehr verwendet, da man keine Audio-Spuren abwählen kann, so wie das bei GDSMux möglich ist.
Auf dieser Seite (http://wdtvforum.com/main/index.php?topic=6897.0) gibt es eine Lösung für die MKV-Files Header Removal Compression Problemen und meine Aufnahmen werden jetzt ohne Probleme abgespielt.
Noch ein Nachtrag, falls es jemanden interessiert:
Der MKV-Format-Konverter des TSDoctor erzeugt kompatible MKV-Dateien, die der Samsung BD-C5500 (wahrscheinlich wie auch andere Player) problemlos abspielt. Bei GDSMux muss man vor dem Konvertieren unter den Global Options das Häkchen bei "Minimize output file size" wegnehmen und bei MKVMergeGUI bei den Video- und Tonspuren die Compression auf "none" setzen, dann gibt es keine Probleme beim Abspielen.
@Peter.Sil
Erst mal Danke für den Link in Deinem vorletzten Post. Habe mir sicherheitshalber einmal die MKV Tools samt Batchdateien besorgt, falls ich sie einmal brauche.
Jetzt habe ich auch noch mal eine Bemerkung zum Erstellen von MKVs:
Wie ich weiter oben in diesem Thread berichtete, ging mein defekter BDP9500 Blurayplayer zurück an Philips. Am Samstag kam das Ersatzgerät.
Während der Zeit, in der der Player weg war, erstellte ich ein paar UDF 2.5 Scheiben mit h264 HDTV Aufnahmen (720p/1080i) im MKV Format.
Zum Test des neuen PLayers legte ich sie ein, und siehe da, sie ruckelten (zuckten alle 1,5 Sekunden) und Bild und Ton waren z.T. drastisch asynchron.
Zum Glück hatte ich noch die ungeschnittenen (Dreambox8000) Originalaufnahmen im TS-Format auf meinem PC, die das Ausgangsmaterial meiner ruckelnden Scheiben gewesen waren.
Ich hatte einen Verdacht für die Ursache des Ruckelns. Daher änderte ich eine Einstellung in den TS-Doctor Optionen und verwendete die Originaldateien erneut.
Ich machte alles wie beim erstem Mal (Schnitt mit TS-Doctor/Konvertierung zu MKV mit TS-Format-Konverter) und verwendete auch die gleichen Rohlinge zum Brennen unter Verwendung derselben Einstellungen.
Es war also alles gleich bis auf die eine Option.
Die neu erstellten UDF 2.5 MKV Scheiben laufen einwandfrei ohne Tonversatz oder Ruckeln in meinem Blurayplayer.
Die tadellos laufenden MKV Dateien scheinen exakt gleich groß zu sein, wie die ruckelnden und trotzdem muss irgendetwas daran anders sein.
Lange Rede kurzer Sinn. Die Option, die ich im TS-Doctor ausschaltete, war "Filler NALUs entfernen".
Irgendwie scheint der TS Format-Konverter wohl die verschlankten TS-Dateien als Ausgangsmaterial zur MKV-Erstellung nicht zu mögen.
Wer also Probleme mit vom TS Format Konverter erstellten MKVs hat, sollte mal nachschauen, ob er sie durch Abschalten dieser Option beseitigen kann.
Probleme mit "Filler NALUs entfernen" hatte und habe ich nicht, die Option ist bei mir immer eingeschaltet. Allerdings hast du recht, man könnte diese Option auch abschalten, wenn man MKVs erstellen möchte, denn, soweit ich weiß, beim Konvertieren zu MKV werden die Fülldaten ohnehin entfernt (zumindest bei MKVMergeGUI ist es so).
Zitat von: Peter.Sil am September 06, 2010, 22:21:55
Probleme mit "Filler NALUs entfernen" hatte und habe ich nicht, die Option ist bei mir immer eingeschaltet. Allerdings hast du recht, man könnte diese Option auch abschalten, wenn man MKVs erstellen möchte, denn, soweit ich weiß, beim Konvertieren zu MKV werden die Fülldaten ohnehin entfernt (zumindest bei MKVMergeGUI ist es so).
Ja, Du hast Recht, - beim Konvertieren werden die Fülldaten ohnehin entfernt.
Irgendwie macht es bei meinem Philips Player aber anscheinend einen Unterschied, ob sie mit dem TS-Doctor schon gleich beim Schneiden entfernt werden oder ob sie der TS-Format-Konverter erst später aus dem bereits geschnittenen/reparierten File entfernt.
Das Reparaturtool zum Fixen von MKV-Dateien, das Du oben erwähnst, macht ja vermutlich (hab´s noch nicht probiert) aus einem Problemfile beim Fixen keine kleinere Datei. Ich nehme mal an, dass dabei Ursprungs-MKV und repariertes MKV gleich groß sind? Trotzdem wurde durch das Tool ja etwas am MKV geändert (sonst bräuchte man es ja nicht zu benutzen).
Der wird vermutlich irgend etwas umgeordnet oder der Header neu geschrieben? Weiß der Geier.
Das Ruckelproblem bei MKV scheint übrigens auch nicht alle Aufnahmen zu betreffen. Ich habe den gemeinsamen Nenner noch nicht gefunden, aber viele Aufnahmen gelangen mir bisher als UDF 2.5 MKV Scheiben einwandfrei, obwohl die Filler NALU Option eingeschaltet war. Warum jetzt die letzten sieben h264 Aufnahmen von verschiedenen Sendern in verschiedenen Auflösungen alle die gleiche Macke haben, ist mir ein Rätsel. Ich bekomme die Macke aber, wie gesagt weg, wenn die Filler NALU Option ausgeschaltet ist.
(Sind aber alles nur Vermutungen: Am Ende hat das Brennprogramm womöglich eine Macke, spinnt der Blurayplayer, oder sonst was.)
--------------
Dass der TS-Format-Konverter keine Audiospuren abwählen kann, ist übrigens kein Problem für mich. Ich wähle sie bereits ab, wenn ich mit dem TS-Doctor schneide. Der Konverter bekommt also nur noch die Spur(en), die ohnehin drin bleiben soll(en).
Also ich habs aufgegeben ts Dateien nach mkv Dateien zu konvertieren, ich bringe die mkv Dateien auf keinem Player zum laufen, der LG BX580 stuerzt ab, der Samsumg BD-C6900 meldet Datei nicht abspielbar, da bleibe ich bei den m2ts Dateien, die laufen auf allen Playern mit Ausnahme des Poppy C-200 der konnte auch mit ts Dateien nichts anfangen seit es ihn gibt.
Gruss obraendl
@ ararat
Das Reparatur-Tool ist nichts anderes als Batch-File, das MKVMerge (ohne die Option "Header Removal Compression") für alle MKV-Files in einem Verzeichnis aufruft, und die Dateien neu speichert. Die erzeugten Dateien sind eine Spur größer als die Problem-Files, dafür aber mit mehr Playern kompatibel.
@ obraendl
Welches Tool hast du zum Erzeugen der MKV-Files verwendet? Bei meinem Samsung BD-C5500 laufen die MKVs jetzt so problemlos, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der Samsung BD-C6900 da so anders ist. Allerdings spiele ich die MKV-Files von der angeschlossenen USB-Festplatte ab, ich nehme an, dass du die MKV-Files vom NAS abspielen möchtest. Wahrscheinlich liegt hier das Problem.
@ Peter.Sil
Versuch mal diese Datei http://www.fileuploadx.de/735327 auf Deinem BD-C5500 abzuspielen, es wuede mich mal wundern ob sie bei Dir auch ruckelt.
Ich habe den TSDoc zum konvertieren verwendet, der VLC auf dem PC spielt sie auch ab wobei der ueberhaupt so ziemlich alles spielt.
Gruss obraendl
@obraendl
Ja, ins MKV-Format konvertiert ruckelt es auch beim Samsung BD-C5500. Als TS oder M2TS (beides umbenannt in .mpg) gibt es kein Ruckeln. Schau mal ein paar Posts zurück, wo ararat schreibt, dass er kein Ruckeln beim MKVs hatte, wenn er beim TSDoctor die Option "Filler NALUs entfernen" ausschaltete. Probier das mal aus.
Ich habe diese Option immer eingeschaltet, aberbei meinen MKVs kein Ruckeln, jedoch das sind alles Aufnahmen vom HDTV-Receiver und fast alle in 720p. Wahrscheinlich hängt es von den Ursprungs-Files ab, ob das Ergebnis als MKV ruckelt oder nicht. Ich nehme an, deine Aufnahme stammt von einem Camcorder. Ich habe einen Panasonic AVCHD-Camcorder, der in 1080i aufnimmt. Ich werde heute oder am Wochenende einmal ein paar Aufnahmen mit dem TSDoctor bearbeiten und zu MKV konvertieren und berichte dann über das Ergebnis.
@ Peter.Sil
Kannst Du die Dateien auch abspielen ohne sie zu konvertieren oder umzubenennen sie stammen von einem Sony Camcorder der auch 1080i kann.
Gruss obraendl
Also, ohne Umbennen geht's nicht. Ich habe heute morgen die Speicherkarte des Camcorders in einen USB-Card Reader gegeben und in die vordere USB-Buchse gesteckt. Die Aufnahmen kann der Samsung BD-C5500 nicht wiedergeben, weil sie der Datei-Browser nicht findet. Ich glaube, die Aufnahmen haben die Endung .mts oder .m2ts, und das sind für den Samsung keine Video-Dateien (übrigens der Philips BDB 7500 S2 konnte die Aufnahmen vom Camcorder ohne Umbenennen oder Konvertieren wiedergeben, sogar mit Bild und Ton, was er ja bei fast allen anderen Video-Dateien nicht konnte).
Zum Konvertieren einer Camcorder-Aufnahme ins MKV-Format bin ich leider noch nicht gekommen.
Ich habe nun auch eine Video-Aufnahme des Camcorders mit GDSMux ins MKV-Format gewandelt und am Samsung BD-C5500 abgespielt. Ergebnis: Ruckeln oder besser gesagt Flackern des Bildes als MKV, Kein Ruckeln als in .mpg umbenanntes .ts (einmal durch den TSDoctor gelaufen) oder original .mts-File. Ob ich beim Bearbeiten mit dem TSDoctor "Filler NALUS entfernen" ein- oder ausgeschaltet hatte, machte keinen Unterschied.
Warum der Samsung BD-C5500 die Dateien als .ts bzw. .mts perfekt, als .mkv jedoch nur mit Flackern wiedergeben kann, kann ich nicht sagen.
Hi,
ähnliche Probleme haben andere Abspielgeräte mit MKVs auch, wie zum Beispiel die Popcornhour. Aktuelle Hardware-Videodecoder-Chips können den TS-Stream direkt verarbeiten ohne weitere Bearbeitung. MKV ist aber ein recht neues und propritäres Format. Bei vielen Playern muß das Demuxen dann per CPU des Players erledigt werden und die entsprechenden CPUs sind meist sehr schwach auf der Brust. 300 bis 600Mhz eigendlich nur für die Benutzeroberfläche, Fernbedienung und sowas vorgesehen. Bei hohen Datenraten (1080p) schaffen die das dann nicht mehr und es ruckelt.