Hallo Forum,
grundsätzlich läuft der Doctor bei mir Problemlos, bis auf eine reproduzierbare Ausnahme! Ich lasse den Doctor die Aufnahme-Dateien über Netzwerk direkt vom Aufnahme-PC holen, läuft soweit ganz gut, nur wenn der Aufnahme-PC beim Start von TS-Doctor nicht an ist, dann hängt sich der Doctor mit einer Zugriffsverletzung auf, und lässt sich nur per Taskmanager beenden... Es wäre schön wenn der Doctor in solch einem Fall totzdem startet und erst beim Dateiöffnen auf die fehlende Netzwerkquelle hinweist...
so denn, ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt ;)
dpass
Ja, der Fehler ist hinlänglich bekannt, aus irgendeinem Grunde wird er allerdings als "Feature" geführt und nicht beseitigt.
Der Scheff hier hat da seine eigene Logik, die sich mir leider verschließt.
ZitatJa, der Fehler ist hinlänglich bekannt, aus irgendeinem Grunde wird er allerdings als "Feature" geführt und nicht beseitigt.
Nöhh, ist einfach nicht reproduzierbar. Hab ein Synologie NAS, das ich an und abschalten kann wie ich will aber der TS-Doctor öffnet alle Dateien immer problemlos. Nix Fehlermeldung, nix Absturz.
Zitat von: Cypheros am März 17, 2015, 01:17:39
Nöhh, ist einfach nicht reproduzierbar. Hab ein Synologie NAS, das ich an und abschalten kann wie ich will aber der TS-Doctor öffnet alle Dateien immer problemlos. Nix Fehlermeldung, nix Absturz.
Hmm, dann solltest Du vielleicht mal in Betracht ziehen, ein
RICHTIGES Windows Netzwerk zu installieren, so mit
RICHTIGEM Fileserver, Domänencontroller und ausgelagerten Heimatverzeichnissen?
Dann wirst Du schnell erkennen, wo der Doktor so seine kleinen Unzulänglichkeiten hat. Son olles NAS mit Samba zählt nich :-*
(am besten noch mit NTLM 1 "Sicherheit" (LOL!) :-*). Nee das ist Spielzeuchs und nicht aussagekräftig.
Okay, habe ich mich falsch ausgedrückt, jetzt Richtig:Der Fehler ist bei mir reproduzierbar... :'(
Es sind bei mir in der Tat zwei Win7 Rechner und kein NAS...
Ist jetzt nicht das große Drama, muß ich halt sehen das der Aufnahme-Rechner läuft bevor ich den Doctor starte! Aber machmal doch zu früh gestartet, oder gar versehntlich, dann wäre es schön wenn eine brauchbare Fehlermeldung erscheint und keine die zwar ein X-Knopf zum schließen hat, der aber nicht funktioniert....
Wenn es keine anderen großen Baustellen gibt, wäre es schön wenn dieser kleine Makel beseitigt wird! ;)
OK, habs gefunden. Netzwerklaufwerk einrichten mit Drivemapping (z.B. Laufwerk "Z:\") auf einen anderen Windows-Rechner. Datei von Z:\ öffnen und dann den Rechner, der die Datei bereitstellt herunterfahren. Dann nochmal auf Öffnen klicken und schon hängt der TS-Doctor entweder für einige Minuten oder stürzt mit Schutzverletzung ab.
Das Problem taucht in der Routine "DirectoryExists" von Delphi beim Aufruf von GetFileAttributes auf. Hier werden von Delphi nicht alle ErrorCodes wie zum Beispiel ERROR_NETNAME_DELETED abgefangen. Allerdings kann es auch vorkommen, dass die WindowsAPI erst sehr spät (nach Minuten) zurückkommt und die Anwendung blockiert oder ganz hängen bleibt.
Habe das Setzen der "Letzten Verzeichnisse" nun aus der Programminitialisierung rausgeschmissen und führe diese nun noch beim Öffnen oder Speichern einer Datei mit einer gepatchten Routine aus. Ausserdem wird die Überprüfung nun asynchron in einem eigenen Thread ausgeführt, der nach 5 Sekunden abbricht und dann eine kurze Fehlermeldung anzeigt.
Nächste Beta sollte somit keine Probleme mehr mit "schlafenden" oder nicht mehr vorhandenen Netzwerklaufwerken haben.
Siehste ;D Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch :-*
ZitatAllerdings kann es auch vorkommen, dass die WindowsAPI erst sehr spät (nach Minuten) zurückkommt und die Anwendung blockiert oder ganz hängen bleibt.
Na ja, das könnte man auch programmtechnisch verhindern, ist aber zugegebenermassen recht kompliziert und in diese Tiefen wollen wir Dich gar nicht absinken lassen ;D
Nur so als Erklärung: NetBios (der Urahn von SMB, aber mit immer noch aktiven Genen) hatte als Grundlage das OSI Schichtenmodell, läuft aber heutzutage natürlich nur noch über TCP/IP, dem bekanntermassen einige OSI Schichten fehlen (weshalb es auch viel besser funktionierte).
Was nicht da ist, muss man irgendwie simulieren, der "geniale Grundgedanke" war, einfach Timeouts statt der benötigten Quittungen zu setzen. Und so laufen da recht viele Timer, die bei Ablauf das Paket wiederholen, fehlende Quittungen wieder einsammeln usw.
Bei "Schönwetterlage" stört das wenig, aber, wenn man so dreist ist einen Partner völlig abzuschalten, dann ist Holland echt in Not und die Timer kommen in Wallung.
Hinzu kommt, dass seit Windows 7 noch das Dual-Stack TCP eingeführt ist (oder schon mit Vista? egal, das hat ja eh niemand ernsthaft benutzt), dadurch verlängert sich die Wartezeit gleich um 100%, da er erst IPV4 und dann V6 durchschneckt, natürlich brav auf die Timeouts lauernd (man kann die Suchreihenfolge ändern, aber beim Abschalten bringt das natürlich auch keinen Vorteil).
Zu Deiner Ehrenrettung muss man allerdings unbedingt hinzufügen dass Mikrosaft dem gemeinen Anwendungsprogrammieren solche Details geschickt vorenthält, Deine API macht keinen Unterschied zwischen lokalen Dateien und Netzwerkfiles. Alle Befehle (Öffnen,Lesen/Schreiben,Schließen usw.) sind identisch.
Jedoch gibt es da noch ganz gut versteckte Options, die man geschickt einsetzen kann, um den Flow zu verbessern. Aber da ja öfters mal nach dem nächsten Update das böse Wort "not supported anymore" (oder "decap..." (vergessen :-) )) auftrat, traut man sich da nicht wirklich ran. Warum programmierten Ärger in Kauf nehmen, solange es geht?
Seltsam ist nur, dass es bei Samba-Shares von Linux-Receivern oder NAS-Dosen diese Problem nicht in diesem Maße gibt. Klar muss man da manchmal auch etwas warten bis man die Antwort kriegt, dass es nicht geht aber das ist nichts im Vergleich zu reinen Windows-Netzwerken.
Nein, ist es nicht. Wenn ich mal wider anner richtigen Tastatur sitze, kann ich das mal erläutern, wenn Du willst.
Schönen Dank, ich melde mich wenns geht, und wenn nicht dann melde ich mich auch ;D
ZitatNein, ist es nicht. Wenn ich mal wider anner richtigen Tastatur sitze, kann ich das mal erläutern, wenn Du willst.
Klar, immer raus mit Deinen Lebenserfahrungen, bist ja hier der erfahrenste Experte auf dem Gebiet der Windows-Server. ;D
Ich habe mich immer von Windows-Servern entfernt gehalten und lieber Linux benutzt (hauptsächlich aus Preis- und Zeit- Gründen). Linux ist zwar auch nicht immer einfach und man muss viel suchen und lernen aber wenn bei Windows-Netzwerken was klemmt, kommt kann man ohne teuren und erfahrenen MCSE gar nicht weiter. Dazu kommt das Problem, dass man bei Windows viele Dinge einfach nicht ändern kann und sich mit den Einschränkungen abfinden muss.
Zitat von: Cypheros am März 18, 2015, 22:28:39
Klar, immer raus mit Deinen Lebenserfahrungen, bist ja hier der erfahrenste Experte auf dem Gebiet der Windows-Server. ;D
Lol, wattne Schleimspur legst Du hier hinter Dir ab ? ;D
Also ok, dann man die lange Version (da mein Lieblingsverein gerade sich nachhaltig und für lange Zeit aus der Champions League verabschiedet und ich mir das Trauerspiel nicht mit ansehen kann):
Also SAMBA hat insgesamt drei Gründe, warum es manche Sachen nicht kann, oder manche Fehler nicht hat:
a) SAMBA wurde von Anfang an auf TCP/IP entwickelt, dadurch musste man sich gar nicht mit dem alten NETBUI Kram rumschlagen, den Microsoft lange Jahre immer so mitgeschleift hat. Deshalb brauchte SAMBA einige Schichten (aka: Timeouts) gar nicht implementieren. Und was nicht da ist, kann nicht haken.
b) SAMBA war anfangs rein re-engineered. Alles, was drin war, war auf Windows Kisten ausgemessen worden und dann umgesetzt. Dabei stimmte natürlich erst einmal einiges nicht, manche Sachen waren falsch verstanden worden. Und viele Sachen waren gar nicht da, da Windows sie nur in bestimmten (seltenen) Kontexten aktiviert. SAMBA war also mehr oder minder "gefrickelt" bzw. "an educated guess". (was trotzdem natürlich ein grossartige Arbeitsleistung war!)
(vor c) muß man noch etwas die weitere Historie wieder ins Gedächtnis rufen, sonst versteht man c nich)
in der folgenden Zeit wurde SAMBA unter den Linux Hackern immer beliebter, es störte niemanden dort, dass viele Sachen (z.B. Verschlüsselung, Passwortspeicher usw.) gar nicht da waren oder nicht funktionierten, denn Otto-normal-Hacker ist eh root und darf grundsätzlich alles.
Irgendwann fing Otto-Normal-Hacker an, aus seinem Lieblings Linux mit entsprechenden Komponenten wie z.B. SAMBA sogenannte "Appliances" zu basteln und an harmlose Anwender zu verkaufen (auch der Hacker muß ja leben).
Dies Treiben nahm reichlich an Fahrt auf und wurde bislang von Microsoft geduldet.
Aber so langsam kamen die Kisten auch in Bereiche vor, die M$ gemeinhin als ihre Kunden bezeichnet und von deren Lizenzeinahmen sie lebt! Da wurd es dann etwas kritischer, denn auf einmal kamen reichlich Supportanfragen bei M$ an, von Kunden, die bei sich in der Firma versuchten, die teuren Windows Server durch billigeres SAMBA zu ersetzen!
Da knirschte es auf einmal an allen Ecken!
Das war zwar (diesmal ausnahmsweise!) nicht die Schuld von M$, aber sie mußten es ausbaden, da ja für den normalen Kunden "der Herr SAMBA" nicht zu greifen ist.
Und natürlich kamen dann auch schnell (vom Linux Lager verbreitet) die entsprechenden Verschwörungstherorien auf, dass M$ bewußt da irgendwas eingebaut hat, um SAMBA auszugrenzen. Klingt plausibel, ist aber Quatsch.
Deshalb passierte dann:
c) M$ setzte sich mit den SAMBA Leuten zusammen, und machte ein Gentleman Agreement: SAMBA bekommt orginal Dokumente, die die Protokolle beschreiben, im Gegenzug müssen sie aber "always one step behind" bleiben.
Ebenso behält M$ bestimmte Erweiterungen unter Verschluß, wobei ich nicht mehr so im Saft stehen und sagen könnte, was aktuell zurückgehalten wird, aber auf jeden Fall erfüllt SAMBA niemals das, was M$ zu einem Zeitpunkt X aufs LAN Kabel bringt.
Inzwischen hat sich der "Markt" ja auch so entwickelt, wie M$ sich das vorgestellt hat. SAMBA ist normalerweise in kleinere Firmen, mit einem einzigen Server, vielleicht sogar inzwischen als Domänencontroller. Für größere Installationen greifen die Leute dann doch lieber zur M$ Schachtel, weil sie eben Sachen wie Remotemangement, Cluster usw. benötigen.
So leben beide nebeneinander her, aber kaum miteinander.
Und deshalb sind sie auch nicht vergleichbar, was beim einen geht, muß beim anderen noch lange nicht funktionieren.
Danke für Dein ausführliche Erleuterung.
//***Schleimspur OFF***
Ich sehe MS zwiespältig. Vieles hat MS bei Unix "abgeschaut" und auch recht unfair gespielt in den Jahren von Bill Gates (DR-Dos (http://www.theregister.co.uk/1999/11/05/how_ms_played_the_incompatibility/), Netscape Navigator (http://de.wikipedia.org/wiki/Netscape_Navigator), Microsoft Kartellverfahren (http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_v._Microsoft_Corp.)).
Mit Windows Vista haben die Jungs gezeigt, dass ihnen die Kunden scheissegal sind und obwohl Steve Balmer Windows Vista als seinen größten Fehler bezeichnet (http://www.tomshardware.com/news/microsoft-longhorn-windows-vista-steve-ballmer-mistake,25401.html) hat, kam Windows 8, welches genauso am Kunden vorbei entwickelt wurde.
OK, Linux hat auch viel Mist gebaut und ist immer noch nicht attraktiv für dei meisten Anwendungsentwickler, da die Linux-Kunden nicht bereit sind Geld zu bezahlen für brauchbare Anwendungen. Auch der offene Kampf gegen "closed source"-Anwendungen (http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTEyMTc) ist kontraproduktiv.
Na ich bin auch kein Fan von den Leuten aus Redmond, allerdings versuche ich immer fair zu bleiben. Wenn sie mal etwas nicht verbockt haben, muss man es auch zugeben.
"Von Unix abgeschaut" ist lustig. Vor allen Dingen, weil es ja eine Zeit gab, in der UNIX (SysV) Microsoft gehörte! (Santa Cruz Operation / SCO).
Sie brauchten also niemanden um Erlaubnis fragen.
Allerdings hat M$ im Laufe der Jahre den TCP Stack nun schon drei (oder gar vier? weis nicht mehr)mal komplett wegeschmissen und neu angefangen. Und natürlich hat man dabei auch in die Referenzimplementation geguckt und sie zur Basis genommen.
Ich konnte mich mit Linux nie wirklich anfreunden, weil es eigentlich kein Linux gibt. Linux ist nur ein Kernel, alles drumrum ist irgendwo "entliehen" und jeder hat da sein eigenes Süppchen gekocht. Da bleib ich lieber bei meinem (Free)BSD, da sind die Verzeichnisse und Dateien immer noch am selben Ort, wie vor 30 Jahren (setzt echt Gehirnmasse frei, man muss nicht nach jedem Update wieder anfangen zu suchen).
Ist allerdings recht langweilig, denn es funktioniert ja einfach so ohne Macken...
(dafür gibts da auch nicht jeden Schnickschnack)
Die Linux-Leute sind genauso arrogant wie die Windows-Leute. Hatte mal Problem mit einer integrierten NVidia-Netzwerkkarte, die einfach nicht funktionieren wollte und habe in einigen Foren danach gefragt. Bekam als Anwort, ich solle die Manuals lesen und ggfs den Kernel neu kompilieren. Was soll ein Leihe mit solchen Infos anfangen? Welcher Enduser kompiliert sein OS mal eben schnell neu?
Man wird wie der letzte Depp behandelt...
Drei Wochen später stellte sich heraus, dass durch einen Fehler im Kernel-Sourcecode über 50% aller Netzwerkkarten nicht mehr richtig funktionierten. Danke Linus...
Zitat von: Cypheros am März 19, 2015, 00:10:54
Drei Wochen später stellte sich heraus, dass durch einen Fehler im Kernel-Sourcecode über 50% aller Netzwerkkarten nicht mehr richtig funktionierten. Danke Linus...
Na, DER wars sicherlich nicht. Linux hat einfach zuviele Contributers und zu wenige Reviewer. Und wenn jeder nur seinen eigenen Kram "überprüft", dann schlüpft halt öfters was durch.
Ausserdem, über 85% von "Linux" sind ja "entliehen", ich glaube nicht, dass die Leute, die das "mal eben" gemacht haben, auch alles verstanden haben, was sie das rüberkopierten.
Wobei der "GNU" Kram nun wirklich erstklassig ist, aber, der hat ja auch nix mit Linux zu tun, den gabs schon vorher. Wird leider immer weniger verwendet, schaaade.
Seit wann bist Du Laie im Kernelkompilieren? Ich leih Dir bei Bedarf intime Kenntnisse: ' all you need is "make", "make" is all you need" (sung to the tune of a famous Beatles song).
ZitatSeit wann bist Du Laie im Kernelkompilieren? Ich leih Dir bei Bedarf intime Kenntnisse: ' all you need is "make", "make" is all you need" (sung to the tune of a famous Beatles song).
Hab den Text des Songs etwas anders in Erinnerung aber ich weiß was Du meinst ;D
Hab schon öfter make benutzt um OpenWRT für einige Router zu kompilieren. Das Problem ist, zu wissen welche der hunderten Module man braucht und welche der tausenden Parameter für die entsprechende Hardware wie zu setzen sind.
Der Vorteil von Linux ist aber auch, wie schnell derartige Fehler (meistens) gefunden und gefixt werden
zumindestens sobald sie bekannt sind
sowas wie Heartbleed kanns ja immer geben
und Java und Flash und alle möglichen M$ Produkte sind da viel schlimmer, weil die soviel mitschleppen
wichtig ist auf jedenfall eine gute Infrastruktur zum Verteilen von Software/Updates und zumindestens ist Linux da gegenüber M$ bis Win10 durch feste Paketmanager immer im Vorteil gewesen
und Windows musste man sich sowas vorher durch Drittanbieter besorgen
das nicht jeder in einer Community das gelbe vom Ei ist und sich manche eben genervt fühlen, wenn einige Fragen immer wieder auftauchen (n00b), obwohl sie in den "Manuals" stehen, finde ich auch normal (haten ist mancherorts heute schon an der Tagesordnung, denke aber, dass die Linuxumgebung da vergleichweise gut wegkommt)
OK, neue Beta ist Online und sollte sich durch deaktivierte Netzwerklaufwerke nun nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen.
Der Timeout von 5 Sekunden sollte den meisten Geräten genug Zeit zum Erwachen aus dem Standby geben. Falls es doch länger dauert, gibt es eine Fehlermeldung, dass auf das Verzeichnis nicht zugegriffen werden kann. Es wird dann das von Windows ausgewählte Verzeichnis geöffnet.
Will man nun doch auf die lahme Schnecke warten, kann man Dialog einfach wieder schließen und warten bis das Laufwerk wieder vollkommen wach ist und es nochmal versuchen.
Zitat von: Cypheros am März 19, 2015, 23:21:50
Der Timeout von 5 Sekunden sollte den meisten Geräten genug Zeit zum Erwachen aus dem Standby geben. Falls es doch länger dauert, gibt
Ääääh, welch verzerrte Darstellung der Realität hat sich da in Dein Gehirn eingegraben?
Also ich hab hier so einige WD-Books (als Backup Drives), wenn die mal schlafen (und das tun sie schon nach 10min, weil ich es ihnen geheissen habe), dann brauchen die aber so 30 Sekunden, bis sie sich den Sand aus den Augen gerieben haben.
5 Sekunden finde ich ausgesprochen optimistisch...
Naja, wenn ich länger warten würde und man rumklickt, kommt ja wieder das allseits beliebte "Die Anwendung reagiert nicht mehr".
Dein http://mamsmail1.is-very-nice.org reagiert übrigens auch nicht. ;)
Zitat von: Cypheros am März 20, 2015, 11:30:09
Dein http://mamsmail1.is-very-nice.org reagiert übrigens auch nicht. ;)
Doch doch, tut er.
Aber da ist nix ausser dem Bildchen und Zugänge für Smartphones.
Wenn Du also gierig auf geile Webseiten bist, sorry, hier nicht :-*
(andererseits will ich im Moment eine gewissen Unerreichbarkeit nicht komplett ausschließen. Nach "nur 20 Jahren" habe ich die lokale Domäne mal platt gemacht und auf neuen Servern neu aufgesetzt. Im Moment sind noch nicht alle Arbeitsplätze umgestellt, so dass Parallelbetrieb herrscht. Es gibt also zwei Mailserver unter der Adresse.
Btw: wieso kommst Du auf "is-very-nice" ? Für Dich war doch "is-very-evil" vorgesehen ? ! ? ! ?
Nice ist nur für Mehl.
(irgendwie hab ich einfach zuviele Domänen, ich muß mal aufräumen gehen :-))) )
Dein Forenbildchen Kicherhund.gif war offline.
Nu isser aba widda da ;D
Zitat von: Cypheros am März 20, 2015, 12:27:03
Dein Forenbildchen Kicherhund.gif war offline.
Nu isser aba widda da ;D
Ja, ich weis, der Hund ist gestern auch umgezogen.
Aber die Telekoma kriegt sowas erst viel später mit...
Außerdem scheinen die echten Mist mit ihrem neuen DECIX Anschluß gebaut zu haben, statt 100Gb/s nur noch Fehlroutings. IPV6 geht fast gar nicht in Richtung Telekom (und V4 ist bei mir Auslaufmodel)
Ich bin aber auch lokal am Neuverkabeln des Hauses, alles auf CAT7e (also 100Gbe), schon mal wappnen, wenn Netzwerkkarten und Switche bezahlbar werden... Da kommt es dann auch mal kurzzeitig zu Unterbrechungen und Neuaufbau des Spanning Trees. Das sollte allerdings nicht den Kicherhund tangieren, aber, wer weis ?
Update: ich hab nachgeguckt, es war wirklich eine der seltenen Zwangsunterbrechungen vom Provider. Passiert hier nur so alle 6-8 Wochen. Und da die Router alle zu blöd sind, DynDNS mit IPV6 zu machen (bzw es auch keinen Sinn macht, da jeder Host sich einzeln registrieren muß und kein NAT zum Einsatz kommt), läuft auf den jeweiligen Servern so ein Update Dienst. Aber der kann schon mal ne Stunde schlafen, bevor er den Adresswechsel mitbekommt und ein Update bei DynDNS einträgt. Musst Du gerade diese "Lagtime" erwischt haben...
du bist mit 100 gbe angeschlossen? krass
ist sowas nicht viel zu teuer? oder läuft über den Anschluss auch deine Arbeit?
Zitat von: Djfe am März 21, 2015, 14:29:28
du bist mit 100 gbe angeschlossen? krass
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;D
Ich sagte: ICH VERLEGE KABEL für 100GBe!
Und dann warte ich, bis Karten und Switche bezahlbar werden...
ja du verlegst die Kabel und es fehlt dir die sonstige Hardware, aber: es gibt bei dir die Möglichkeit mit 100gbe angeschlossen zu werden? (Bis jetzt hör ich nämlich noch Sarkasmus raus)
was mir dazu einfällt:
http://www.heise.de/netze/meldung/Facebook-veroeffentlicht-Design-und-Software-seines-40-GbE-Switches-2573650.html (http://www.heise.de/netze/meldung/Facebook-veroeffentlicht-Design-und-Software-seines-40-GbE-Switches-2573650.html)
ach und: deine switches müssen nicht 100gbe fähig sein (wenn du die Geschwindigkeit nur lokal willst)
du brauchst nur Linux und MPTCP (Multipath TCP) und eben etwas mehr als einen switch und eine netzwerkkarte
->die tcp pakete werden über mehrere Switches verteilt gesendet und du kannst 100gbe erreichen
oder zumindestens wie hier gezeigt 51,8 mit 6 10gbe Switches von Intel:
http://multipath-tcp.org/pmwiki.php?n=Main.50Gbps (http://multipath-tcp.org/pmwiki.php?n=Main.50Gbps)
Kann eigentlich jemand bestätigen, dass die neue Beta nun auch mit schlafenden Servern gut klarkommt?
Zitat von: Djfe am März 22, 2015, 15:16:24
ja du verlegst die Kabel und es fehlt dir die sonstige Hardware, aber: es gibt bei dir die Möglichkeit mit 100gbe angeschlossen zu werden? (Bis jetzt hör ich nämlich noch Sarkasmus raus)
Was verstehst Du unter "bei Dir... mit 100gbe angeschlossen..." ? ? ?
Natürlich sollen die LAN Kisten hier irgendwann mal mit 100Gbe reden, sonst wäre es ja wohl recht unsinnig viel Geld für (im Moment noch) sehr teure Kabel rauszuschmeissen. Die neuen Strecken sind auch etwas direkter verlegt, so dass ich überall unter den angepeilten 80m Länge bleiben konnte. Also sollten theoretisch alle Dosen irgendwann man 100Gbe liefern. IRGENDWANN!!!
Aber, wenn Du im Hinterkopf hast, Dich hier mit der Geschwindigkeit einschleimen zu wollen ( ;D ): Ich bin doch kein Provider, für Fernleitungen musse schon andere Opfer suchen.
Aber vorher sollte ja erst mal 10Gbe bezahlbar werden.
Danke für die Belehrung mit den Bündeln ;D Hier ist kein Server unter 4x1Gb angebunden, und Internet gibts mit 5x100Mbit/s. Also den Bündeltrick kenn ich schon ein paar Jahrzehnte :-)))
Die neuen Leitungen sollen eigentlich dazu beitragen, von den Bündeln wegzukommen, so langsam sind die Kabelkanäle voll und lassen sich nur noch schwerlich schließen...
(und einen kleine Nachteil der Bündelung wollen wir ja auch nicht verschweigen: Durch das Bündel kann man zwar mehrere Verbindungen parallel mit maximaler Geschwindigkeit EINER Karte betreiben, aber niemals EINE Verbindung mit der Geschwindigkeit der Summe des Bündels. Auch bei 10*1Gbe kommt immer nur 1*1Gb raus)
ZitatKann eigentlich jemand bestätigen, dass die neue Beta nun auch mit schlafenden Servern gut klarkommt?
kann ich bestätigen, nur sind 5 Sekunden bei mir zu wenig.
so schnell wachen die Platten bei mir nicht auf, bei ersten "öffnen" kommt das Fehlerfenster, beim zweiten öffnen ist die Platte dann da
Der Server ist Windows und die Festplatten sind als "Netzlaufwerke" in meinem Client mit Windows 7 eingebunden.
Zitat von: Cypheros am März 22, 2015, 18:00:48
Kann eigentlich jemand bestätigen, dass die neue Beta nun auch mit schlafenden Servern gut klarkommt?
Keine Ahnung ;D Bei mir schläft kein Server nicht :-*
Meine Ausführungen waren eher theoretischer Natur, ich kenne das Phänomen nur bei Netzwerkausfällen, die (zum Glück) seit einiger Zeit dank redundater Leitungsführung, nicht mehr vorkommen.
Aber 5s sind garantiert zu optimistisch gedacht. Steck einfach mal ne externe USB Platte an und mess die Zeit, bis sie im Explorer auftaucht, unter 30s geht da gar nix.
Naja, die 5 Sekunden sind weniger um die Platten erwachen zu lassen sondern die Geduldsspanne der hecktischen Nutzer, die ansonsten anfangen wild rumzusklicken und sich dann ein "Anwendung reagiert nicht" einfangen.
Zitat von: Cypheros am März 23, 2015, 09:43:15
Naja, die 5 Sekunden sind weniger um die Platten erwachen zu lassen sondern die Geduldsspanne der hecktischen Nutzer, die ansonsten anfangen wild rumzusklicken und sich dann ein "Anwendung reagiert nicht" einfangen.
Wenns hektisch wird am Heck, dann sollte sich der Scheffprogrammierhansel mal etwas einfallen lassen, wie man die Anwendung doch reagieren lassen kann. Hier kommt dann doch mal ein zweiter Threat zu Passe, der über einen Semaphore Erfolg oder Misserfolg zurückmeldet.
Zitat von: Mam am März 22, 2015, 18:23:21
Was verstehst Du unter "bei Dir... mit 100gbe angeschlossen..." ? ? ?
Natürlich sollen die LAN Kisten hier irgendwann mal mit 100Gbe reden, sonst wäre es ja wohl recht unsinnig viel Geld für (im Moment noch) sehr teure Kabel rauszuschmeissen. Die neuen Strecken sind auch etwas direkter verlegt, so dass ich überall unter den angepeilten 80m Länge bleiben konnte. Also sollten theoretisch alle Dosen irgendwann man 100Gbe liefern. IRGENDWANN!!!
Aber, wenn Du im Hinterkopf hast, Dich hier mit der Geschwindigkeit einschleimen zu wollen ( ;D ): Ich bin doch kein Provider, für Fernleitungen musse schon andere Opfer suchen.
Aber vorher sollte ja erst mal 10Gbe bezahlbar werden.
Danke für die Belehrung mit den Bündeln ;D Hier ist kein Server unter 4x1Gb angebunden, und Internet gibts mit 5x100Mbit/s. Also den Bündeltrick kenn ich schon ein paar Jahrzehnte :-)))
Die neuen Leitungen sollen eigentlich dazu beitragen, von den Bündeln wegzukommen, so langsam sind die Kabelkanäle voll und lassen sich nur noch schwerlich schließen...
(und einen kleine Nachteil der Bündelung wollen wir ja auch nicht verschweigen: Durch das Bündel kann man zwar mehrere Verbindungen parallel mit maximaler Geschwindigkeit EINER Karte betreiben, aber niemals EINE Verbindung mit der Geschwindigkeit der Summe des Bündels. Auch bei 10*1Gbe kommt immer nur 1*1Gb raus)
Nicht ganz, deshalb hab ich ja MPTCP erwähnt, die Technik ermöglicht dir dann bei 10 Netzwerkkarten am PC eine Datenrate von 10gbe (aber nur wenn beide Seiten das softwaretechnisch unterstützen)
10gbe ethernet wird im Heim anscheinend ja eh nie ankommen, weil man sich nie auf einen Standard einigen konnte (ansonsten wäre die technik längst bezahlbar ::)
)
mit "bei dir" meinte ich deine Internetgeschwindigkeit, aber du liegst bei 500mb/s
und nein wegen der Geschwindigkeit möchte ich mich nicht einschleimen ;D
zumindestens für Smartphones wird MPTCP noch recht interessant weil man dann gleichzeitig über WLAN und Mobilfunk surfen kann
ggf. mit Dual Sim Geräten auch noch über einen zweiten Mobilfunkturm
und es ist kein Wechsel erforderlich -> die Verbindung wird beim Verlassen des Hauses nicht unterbrochen
Zitat von: Mam am März 23, 2015, 10:46:15
Zitat von: Cypheros am März 23, 2015, 09:43:15
Naja, die 5 Sekunden sind weniger um die Platten erwachen zu lassen sondern die Geduldsspanne der hecktischen Nutzer, die ansonsten anfangen wild rumzusklicken und sich dann ein "Anwendung reagiert nicht" einfangen.
Wenns hektisch wird am Heck, dann sollte sich der Scheffprogrammierhansel mal etwas einfallen lassen, wie man die Anwendung doch reagieren lassen kann. Hier kommt dann doch mal ein zweiter Threat zu Passe, der über einen Semaphore Erfolg oder Misserfolg zurückmeldet.
Oder einfach anbieten, dass nochmal 5 Sekunden gewartet wird.